Checkliste: Gartenarbeiten im Sommer

Ist die Sommersaison endlich eingeläutet, zieht es jeden Hobbygärtner ins Freie. Der Garten schillert in kräftigen Farben und lädt zum Entspannen ein. Jetzt heißt es: Garten genießen! Die Pflege sollten Sie dennoch nicht vergessen. Ob Rasen, Blumen oder Gemüsegarten- es gibt jede Menge zu tun. Einen praktischen Überblick, über anfallende Arbeiten liefert unsere Checkliste:

 

Rasen pflegen

Durch langanhaltende Sonneneinstrahlung und Trockenheit ist der Rasen im Sommer stark beansprucht. Mähen, düngen und wässern sind daher wichtige Aufgaben. Mähen Sie regelmäßig Ihren Rasen. Das lässt ihn noch dichter werden. Bei besonders langanhaltender Hitze sollten Sie weniger häufig mähen und die Schnittlänge erhöhen. Dies schützt Ihre grüne Wiese vor weiterer Austrocknung und hilft ihr, Wasser zu speichern. Ab und zu verträgt der Rasen eine Langzeitdüngung. Allerdings sollten Sie sparsam damit umgehen. So vermeiden Sie schubweises Graswachstum. Benötigen Sie weitere Tipps? Dann schauen Sie doch mal unter Rasenpflege.

 

 

Unkraut jäten

Für die meisten Gartenfreunde ist Unkraut zupfen eher eine nervige Gartenarbeit. Hier ein paar Tipps, damit es schneller geht. Ist der Boden feucht, können Sie das Unkraut leichter aus dem Boden zupfen. Entfernen Sie das lästige Übel am besten mit der Hand. So bekommen Sie die Wurzeln besser zu fassen. Bei besonders hartnäckigem Kraut benutzen Sie eine Harke. Auch wenn Sie Unkraut am liebsten für immer aus Ihrem Garten verbannen möchten, sollten Sie allerdings auf chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung verzichten. Diese töten zwar das Unkraut, schädigen aber auch die Kulturpflanzen. Von einem Verzehr der Pflanzen ist in diesem Fall abzusehen, da chemische Mittel unter Umständen krank machen.

 

 

Gemüsegarten säen

Selbst angebautes Gemüse schmeckt doch am besten! Ob Bohnen, Salat, Tomaten oder Zucchini – der Gemüsegarten gibt im Sommer viel her. Gemüse, wie Bohnen und Zucchini, können ab Mitte Mai bereits gesät werden. Gleiches gilt für die Tomate. Am besten gedeihen sie in einem Gewächshaus. Ist keins vorhanden, sollten Sie Ihr rotes Gemüse im Juni an einen sonnigen, geschützten Platz unterbringen. Gurken, Melonen oder Kürbis können Sie getrost bis Anfang Juni in den Garten bringen. Wer im Sommer auf einen leckeren Gartensalat nicht verzichten möchte, pflanzt diesen ebenfalls im Juni. Ihr Gemüse sollten Sie im Juli düngen. Tomaten, Gurken oder Kohl vertragen jetzt einen nährstoffreichen Dünger am besten. Ernten Sie Ihr Gemüse, je nach Sorte, morgens oder abends. Am Morgen ist es frisch und knackig und  sollte an einem kühlen Ort gelagert werden. Allgemein gilt: Frühgemüse möglichst früh und Spätgemüse spät ernten.

 

 

 

Blumenkästen bepflanzen

Blumenkästen verschönern Balkon, Fensterbank oder Hauseingang. Die Geranie ist der Klassiker. Aber auch Begonien, Petunien oder Männertreu sind hübsche Sommerbegleiter. Bevor Sie mit der Bepflanzung beginnen, sollten Sie das Blumensortiment aufeinander abgestimmen. Auch die Lage ist wichtig. Denn halbschattige Blumen, wie zum Beispiel das Fleißige Lieschen, vertragen keine pralle Sonne.

 

 

Bewässerung

Egal ob Rasen oder Blumenbeet – eine regelmäßige Bewässerung ist wichtig. Gießen Sie Blumen, Pflanzen und Rasen morgens oder abends, nie in der prallen Sonne. Dies führt zu Verdunstungen und sogar Verbrennungen. Auch übermäßiges Wässern sollte vermieden werden, da dies Blumen und Co. anfälliger für Krankheiten macht. Außerdem ist es empfehlenswert eine Regentonne im Garten zu haben. So wird Regenwasser aufgefangen, das Sie bei der Gartenbewässerung verwenden können. Beginnen Sie bereits im Mai mit der Rasenbewässerung. Dies sollten Sie bis Ende August einhalten. Wenn Sie einen Regner haben, stellen Sie ihn an besonders heißen Tagen etwa 20 Minuten an eine Stelle. So wird garantiert, dass genügend Wasser den Boden durchdringen kann. Gießen Sie danach nur alle vier Tage Ihren Rasen. Tipp: Seltener aber intensiver Bewässern!

 

Beerensträucher beschneiden

Neigt sich der Sommer langsam seinem Ende zu, sollten Sie im August Ihre Beerensträucher beschneiden. Himbeer- und Brombeerstiele schneiden Sie nach der Ernte bis zum Boden ab. Bei der Stachelbeere sowie roter und schwarzer Johannisbeere können Sie die Sträucher für die kommende Sommersaison ausdünnen und dunkles Geäst entfernen.

 

 

Kübelpflanzen aus Stecklingen vermehren

Vermehren Sie Geranie, Oleander, Fuchsie und Co. einfach, um auch in der kommenden Gartensaison Ihre Lieblingsblume blühen zu sehen. Zum Überwintern benötigen Ihre Gartenlieblinge wenig Platz. Verwenden Sie die Triebspitzen, diese eignen sich am besten. Schneiden Sie den Ableger fingerlang mit einem Messer unterhalb des Blattansatzes von der Mutterpflanze. Achten Sie darauf, dass der Steckling zwei bis vier Blätter hat. Übriges, wie zum Beispiel Blüten, können Sie entfernen. Nun den Ableger in Anzuchterde setzen, vorsichtig angießen, da er noch keine Wurzeln hat. Sorgen Sie für Feuchtigkeit. Tipp: Einfach ein passendes Glas über den Topf stülpen, das die Triebe nicht berührt. Ist die Stecklingsvermehrung erfolgreich, können Sie den Zögling in normale Blumenerde umtopfen. An einem hellen Ort fühlen sich Stecklinge am wohlsten. Ab und zu gießen und der neuen Blumenpracht steht nichts mehr im Wege.  

 

 

Teich vorm Umkippen bewahren

Ist Ihr Teich grün und erinnert eher an dünnflüssige Erbsensuppe? Dann ist das Wasser umgekippt. Damit Sie nicht ständig das Wasser wechseln müssen, sollten Sie einiges beherzigen. Achten Sie auf ausreichende und großzügige Bepflanzung Ihres Gartenteichs. Sind Fische Ihre Teichbegleiter, sollten Sie auf übermäßiges Füttern verzichten. Durch die hohe Konzentration an Futterresten sind Bakterien nicht sehr weit. Zudem sollten Sie Ihren Teich mit einem Filter ausstatten. Er hält das Wasser sauber. Sie benötigen weitere Tipps und Tricks? Dann schauen Sie doch mal unter Teichpflege.