Tipps für die Ernte

Obsternte

Jetzt im Spätsommer hält der Obst- und Gemüsegarten allerlei kulinarische Köstlichkeiten bereit. Damit Äpfel, Möhren & Co. knackfrisch und vollaromatisch auf den Tisch kommen, gilt es bei der Ernte ein paar Tricks zu beachten. Wir geben Ihnen Tipps für die Ernte:











Obsternte

  • Äpfel: Ab August können schon die ersten neuen Äpfel geerntet werden. Doch aufgepasst: Je nach Sorte können sich Pflück- und Genussreife stark unterscheiden.

  • Aprikosen: Die Früchte reifen nachfolgend. Das garantiert eine verlängerte Erntezeit.

  • Birnen: Birnen am besten ernten, solange sie hart sind: Sie reifen noch nach. Der beste Pflück-Zeitpunkt: Wenn Die Frucht sich mit wenig Drehbewegung vom Baum lösen lässt.

  • Brombeeren: Für den direkten Genuss am Strauch reifen lassen, bis die Frucht ganz schwarz ist. Zum Einmachen eignen sich dagegen eher die noch etwas unreifen Beeren.

  • Holunderbeeren: Die schwarzen Beeren können einfach mit einer Gabel von den Rispen abgetrennt werden.

  • Quitten: Erst Ende September sind die ersten Früchte reif. Wie bei Apfel und Birne lassen sie sich zum richtigen Zeitpunkt leicht vom Baum ablösen.

  • Pflaumen: Von Juni bis Oktober können die unterschiedlichen Pflaumensorten geerntet werden. Erst einmal geerntet, sollten die Früchte möglichst schnell verarbeitet oder verzehrt werden. Tipp: Zum Einfrieren den Stein entfernen.

  • Zwetschgen: Die robuste Pflaumen-Art kann etwas länger gelagert werden. Vorteil: Der Stein lässt sich leicht vom Fleisch lösen. Daher auch hervorragend zum Backen geeignet.

 

 

Gemüseernte

  • Bohnen: Am besten frühmorgens ernten. So bleiben Aroma und Geschmack erhalten.

  • Fenchel: Mit einem scharfen Messer direkt unter der Knolle abschneiden und Blattstiele kürzen. Nicht zu lange stehen lassen, sonst wird der Fenchel ungenießbar.

  • Gurke: Gurken möglichst jung ernten, denn dann sind sie besonders zart und schmackhaft.

  • Kürbis: Nur ganz ausgereift ernten. Am Kürbis sollte beim Abtrennen ein ca. 10 cm langer Stiel belassen werden.

  • Möhren: Spätestens im September sollte das Möhrenbeet vollständig abgeerntet werden, um Schädlingsbefall zu vermeiden.

  • Radieschen: Schon etwa vier Wochen nach der Aussaat kann man die kleinen Knollen ernten.

  • Rote Bete: Die Ernte der gesunden Knolle beginnt ab September. Die Schale sollte möglichst nicht verletzt werden. Sonst blutet Rote Bete beim Kochen aus und verliert Aroma.

  • Rotkohl/Weißkohl: Geerntet wird Ende September. Leichter Frost schadet dem Kohl nicht. Im Kühlschrank halten sich halbierte Köpfe bis zu zwei Wochen.

  • Tomaten: Lieber vollreife Tomaten ernten. Junge Tomaten reifen zwar nach, der Geschmack bleibt dabei aber auf der Strecke.

  • Zucchini: Am besten noch etwas unreif ernten, dann schmeckt´s am besten. Doch aufgepasst: Lagern kann man Zucchini nur im gereiften Zustand.