Filtersysteme: klares Wasser mit Methode

Filtersysteme regulieren das biologische Gleichgewicht Ihres Teichs.

Gartenteiche sind mehr als Wasser. Es sind biologisch aktive Lebensräume für Flora und Fauna. Im Wechsel der Jahreszeiten unterliegen sie ständigen Veränderungen. Anders als Gewässer in der Natur, können Gartenteiche ihr biologisches Gleichgewicht jedoch nur begrenzt selbst regulieren. Sie sind auf Hilfe von Filtersystemen angewiesen. Diese halten das Teichwasser sauber und klar und entziehen ihm überschüssige Nährstoffe.

Es gibt Durchlauf- und Druckfiltersysteme, die jeder einfach und schnell installieren kann. Beide Systeme — bestehend aus Filterspeisepumpe, UVC-Vorklärgerät und Filter selbst — filtern mechanische Schwebstoffe aus dem Wasser und bauen biologisch Nährstoffe ab, die durch das Zersetzen von Pflanzenresten, die Ausscheidungen von Fischen und durch Umwelteinflüsse in den Teich kommen. Mikroorganismen, die sich in den Filtersystemen ansiedeln, stellen die Wasserqualität sicher.

Die Filterpumpen fördern auch stärker verschmutztes Teichwasser problemlos. Die Förderleistungen der Pumpen sind hoch, und der Förderdruck ist relativ niedrig. So ist gewährleistet, dass viel Wasser mit einer verhaltenen Fließgeschwindigkeit durch die Filtersysteme strömt. Dadurch wird die mechanische und biologische Filtrierung des Teichwassers optimiert.

Wichtig: Die Leistung des Filtersystems muss auf Teichgröße und Fischbesatz abgestimmt sein.

 

Profitipp für Filter:

Lassen Sie Ihr Filtersystem von den ersten warmen Tagen im Frühjahr bis zu den ersten kalten Nächten im Herbst ununterbrochen laufen. Auch nicht kurzfristig zwischendurch abschalten.

Mikroorganismen, die von Nährstoffentzug aus dem Teichwasser leben, brauchen einen ständigen Wasserdurchfluss. Bei der Erst- und jeder Wiederinbetriebnahme im Frühjahr, wenn die Wassertemperatur 10 bis 12 Grad Celsius erreicht hat, sollten Sie Ihr Filtersystem mit Starterbakterien biologisch aktivieren.