Häufig im Garten vorkommende Schädlinge

- Blattläuse
Schädlinge und Krankheiten treten in jedem Garten selbst bei bester Pflege auf. Sie gehören mit zum Kreislauf der Natur. Häufigste Schädlinge sind:
- Blattläuse: Blätter deformiert. Kleine, rundliche Tiere mit und ohne Flügel an Triebspitzen und Blattunterseiten. Klebriger Honigtau blattoberseits. Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln gegen Schädlinge, z. B. von Neudorff. In Wohnräumen mit Florfliegen, im Gewächshaus mit Räuberischen Gallmücken, erhältlich in Fachhandel.
- Echter Mehltau: Blattoberseits, an Triebspitzen und Knospen weißer, mehliger, abwischbarer Belag. Bei stärkerem Befall trocknen die Blätter ein. Vorbeugen lässt sich mit Produkten zum Pilzschutz, z. B. von Neudorff. Bekämpfung u. a. mit Netz-Schwefelit oder Mehltaumittel.
- Gefurchter Dickmaulrüssler: U-förmiger Blattrandfraß durch 1 cm großen, grau-schwarzen, nachtaktiven Käfer. Larven fressen im Boden an Wurzeln. Bekämpfung von Larven und Puppen mit HM-Nematoden. Auftreten der Larven meist im April/Mai sowie im August/September. Behandlung muss zwei Jahre in Folge durchgeführt werden.
- Spinnmilben: Blattoberseits gelbe Aufhellungen, blattunterseits kleine gelbe Tiere. Zwischen Blattachseln feine Gespinste. Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln gegen Schädlinge. Bei schwachem Anfangsbefall in geschlossenen Räumen mit Raubmilben.
- Raupen: Auffällige Fraßstellen an Blättern und Blüten. Meist handelt es sich um die Vorstufen verschiedener Schmetterlinge. Raupen fressen teilweise auch in Gespinsten. Bekämpfung mit Raupenfrei beim ersten Auftreten der Raupen.
- Schnecken: Blattfraß an weichlaubigen Pflanzen, vorwiegend nachts. Schleimspuren auf dem Boden sichtbar. Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel gegen Schnecken. Breitwürfig zwischen den Pflanzen ausstreuen. Bei Trockenheit fördert Wässern die Attraktivität der Körner. Rechtzeitig nachstreuen.
- Weiße Fliege: Blattunterseits kleine weiße Fliegen. Blattoberseits klebriger Honigtau. Bekämpfung einzelner erwachsener Tiere durch Abfangen mit Gelb-Stickern oder Gelbtafeln. Bei Befall mit Schädlingsmitteln die Blattunterseiten behandeln. Bei Anfangsbefall in geschlossenen Räumen Schlupfwespen einsetzen.
- Wühlmäuse oder Erdratten: Pflanzen welken. Wühlmäuse fressen an Wurzeln und graben Gänge, die sich durch leichte Aufwerfungen kennzeichnen. Meist keine Löcher sichtbar. Bekämpfung durch Wühlmausköder odeWühlmausfänger, der gespannt in den aufgegrabenen Gang gesetzt wird.
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