Hecken beschneiden im Winter
Was gibt es im Dezember im Garten zu tun? Der üppig blühende Garten des Sommers ist verschwunden und mit ihm der größte Teil der Arbeit. Aber es gibt auch in der kalten Jahreszeit die eine oder andere Ecke, an der Sie Ihren Garten schon mal auf die nächste Gartensaison vorbereiten können.
Der Winter ist der ideale Zeitpunkt, um Ihrer Hecke einen Formschnitt zu verpassen. Jetzt wachsen die Pflanzen nicht und können daher unbeschadet geschnitten werden. Die Art des Formschnitts entscheidet darüber, ob die Hecke höher oder niedriger, breiter oder schmaler wachsen soll. Heckenscheren, wie zum Beispiel von Fiskars mit Getriebemechanismen, ermöglichen ein exaktes Schneiden entlang der Klingen bis zur Scherenspitze. Durch das leichte Material der Griffe können alle Schnittarbeiten mit wenig Kraftaufwand durchgeführt werden.
Informelle oder vermischte Hecken sollten Sie, abgesehen vom Entfernen von abgestorbenen oder beschädigten Holz, nur minimal beschneiden. Formelle Hecken sind in klar definierten, geometrischen Formen geschnitten. Hecken mit Liguster, Buchsbaum, Eibe und Holunder sind gut für starkes Beschneiden geeignet. Hecken mit Wacholder, Fichte oder anderen immergrünen Bäumen können durch zu starkes Beschneiden verunstaltet werden. Frühjahrsblüher sollten Sie im Winter gar nicht beschneiden, sondern immer direkt nach der Blüte.
Achten Sie beim Beschneiden Ihrer Hecken darauf, dass Sie sie auch im Winter nur abschnittsweise pflegen. Denn auch im Winter benötigt die heimische Tierwelt die Hecken als Lebens- und Schutzraum.
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