Welche Rohstoffe wie kompostieren?
Verschiedene Rohstoffe werden unterschiedlich abgebaut.
Die Mischung macht den guten Kompost aus. Was müssen Sie beachten? Wie schichten Sie am besten? Welche Hilfsmittel gibt es? Hier ein paar Tipps zum Kompostieren von Rohstoffen:
Organische Küchenabfälle sind besonders geeignet für die Wurmkompostierung im Thermo-Komposter.
- Schaffen Sie hier zunächst eine ca. 10 cm dicke Grundlage aus Mulchkompost und/oder zerknülltem, feuchten Zeitungspapier.
- Hierauf geben Sie nun eine Einheit Kompostwürmer (Eisenia foetida), erhältlich im Fachhandel.
- Nun können Sie — locker geschichtet — die organischen Küchenabfälle einlagern.
- Zur besseren Umsetzung, zum Abbinden überschüssiger Feuchtigkeit und als Verdauungshilfe streuen Sie über jede Lage z.B. etwas Neudorff UrgesteinsMehl oder Bentonit SandbodenVerbesserer.
- Zum Schutz der Würmer vor Mäusen dient das spezielle Mäusegitter.
Gemischte Gartenabfälle eignen sich für die Schnellkompostierung.
- Zerkleinern Sie grob die gesammelten Abfälle wie Kohlstrünke, Erbsenstroh, Staudenschnitt usw. mit einem Schredder.
- Ist das Material überwiegend holzig und trocken, mischen Sie feuchte, nährstoffreiche Pflanzenabfälle (zum Beispiel Rasenschnitt) ein. Nasse, nährstoffreiche Abfälle dagegen sollten durch trockene Ballaststoffe (zum Beispiel Schredder-Material) ergänzt werden.
- Das entstandene Kompost-Rohmaterial wird nun z.B. mit Kompost-Beschleuniger beimpft und erhält damit alle für die Umsetzung wichtigen Mikroorganismen sowie Nährstoffe.
- Die fertige Mischung füllen Sie in den Thermo-Komposter. Wichtig ist, den Kompost nach 2-3 Wochen noch einmal gründlich zu durchmischen und gegebenenfalls anzufeuchten.
Baum- und Strauchschnitt. Sperrige, holzige Gartenabfälle sind wichtige Rohstoffe für jeden Kompost.
- Baum- und Strauchschnitt muss zunächst gründlich zerkleinert werden, damit Kompostbakterien, Pilzkulturen und zelluloseabbauende Enzyme ausreichende Angriffsflächen finden.
- Mischen Sie ausreichend feuchtes, nährstoffreiches Material ein, denn nur dann kann es zu einer gleichmäßigen Besiedlung durch Mikroorganismen kommen.
- Auch hier sollte das Kompost-Rohmaterial gut vermischt und Kompost-Beschleuniger zugesetzt werden, damit es im Thermo-Komposter zu einer raschen Verrottung kommt.
Rasenschnitt
- Da Rasenschnitt allein sehr nass, stickstoffreich und luftundurchlässig ist, sollten Sie diesen im Verhältnis 2:1 mit holzigem Schredder-Material vermischen. So wird die Masse lockerer und luftdurchlässiger. Sie können aber auch Rindenmulch, trockenes Laub oder Hobelspäne (von unbehandeltem Holz) verwenden. Es ist auch vorteilhaft, wenn Sie den Rasenschnitt einige Tage welken lassen.
- Impfen Sie diese Mischung mit Kompost-Beschleuniger.
- Eingefüllt in den Thermo-Komposter wird aus diesem hochwertigen Material ein krümeliger, klumpenfreier Kompost. Die Bildung trockener Nester verhindern Sie durch erneutes Vermischen und Nachfeuchten nach etwa 2-3 Wochen.
- Herbstlaub ist für die Mülltonne viel zu schade und sollte besser in wertvollen Mulchkompost umgewandelt werden.
- Optimal ist eine Gras/Laub-Mischung. Das Laub auf dem Rasen wird einfach beim letzten Schnitt mit dem Rasenmäher zerkleinert und im Fangkorb aufgefangen.
- Ansonsten mischen Sie auf jeden Fall anderes nährstoffreiches organisches Material unter das Laub.
- Nach der Beimpfung mit Kompost-Beschleuniger kommt diese wertvolle Rohmasse in den Thermo-Komposter. Nach etwa 3 Wochen muss der Kompost nochmals durchmischt werden.
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Sammeln Sie die Rohmaterialien und setzen Sie möglichst größere Mengen auf einmal an...
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