Noch ein paar wichtige Tipps!

Wichtige Tipps zum Kompostieren
  • Sammeln Sie die Rohmaterialien und setzen Sie möglichst größere Mengen auf einmal an (mind. 80-100 l). So erreichen Sie höhere Temperaturen im Komposter, die auch pflanzliche Krankheitserreger und Unkrautsamen abtöten.

  • Achten Sie darauf, dass der Kompost immer so feucht ist wie ein ausgedrückter Schwamm. Nicht zu trocken, aber auch nicht nass.

  • Setzen Sie den Kompost nach 2-3 Wochen nochmals um oder durchmischen Sie ihn gut (außer bei der Wurmkompostierung). So gelangt ausreichend Sauerstoff an die aktiven Mikroorganismen.

  • Sollte der Kompost zu trocken sein, dann befeuchten Sie ihn mit einer 0,5 prozentigen Bio Trissol Düngerlösung.

  • Ist der Kompost zu nass, dann legen Sie ihn mit einem Sandbodenverbesserer, wie zum Beispiel Bentonit von Neudorff, trocken. Gegebenenfalls können Sie auch etwas Sägespäne oder zerkleinerte Pappe und Papier zugeben.

  • Im Winter ist die Umsetzung deutlich langsamer und bei Frost sogar völlig eingestellt. Daher sollten Sie zu den Küchenabfällen ausreichend trockenes Material wie Schreddermaterial oder Laub einfüllen. Aktivieren Sie überdies den Kompost im Frühjahr nochmals mit Radivit Kompost-Beschleuniger.

  • Bringen Sie den fertigen Kompost auf den Beeten, unter Sträuchern und Stauden aus. Arbeiten Sie ihn oberflächlich ein. Niemals tief untergraben.

  • Frisch ausgebrachte Samen nicht dicht mit Mulchkompost abdecken. Sie bleiben sonst in der Mulchschicht stecken.

  • Zwiebelgewächse dringen hingegen durch Mulchschichten hindurch.