Holz im Garten: Solche Schäden drohen durch Sonne, Regen und Schimmel | hauptsachegarten.de
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Holz im Garten: Solche Schäden drohen durch Sonne, Regen und Schimmel

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Sonne und Regen schädigen das Holz.
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In der freien Natur verfault nicht mehr lebendes Holz und gibt so Nährstoffe an den Boden ab. Wollen wir bei Holzbauteilen im Freien diesen Verfall vermeiden, beschichten wir das Holz, um es vor holzschädigenden Einflüssen zu schützen. Sonne und Regen gefährden das Holz ebenso wie Schimmel, Bläue und Holzfäule.

Sonne und Regen lassen Holz verwittern

Durch UV-Strahlen wird im unbehandelten Holz Lignin abgebaut. Lignin ist wichtigster Bestandteil des Holzes, der das Verholzen der Pflanzenzellen bewirkt. Die Sonneneinstrahlung verwandelt das Lignin in wasserlösliche Stoffe. Der Regen wäscht sie aus. Ergebnis: Das Holz wird zuerst braun, später vergraut es und wird faserig.

Wird eine vergraute Fläche ohne zu schleifen einfach überstrichen, ziehen hoch stehende, vergraute Holzfasern Feuchtigkeit unter den Anstrich. Die Beschichtung haftet nicht mehr am Untergrund. Ist die Holzsubstanz an der Oberfläche einmal zerstört, nimmt sie mit Regen, Tauwasser, Kondenswasser und Luftfeuchte Feuchtigkeit auf. Bei Wasseraufnahme quillt das Holz, bei Wasserabgabe in einer Trockenperiode zieht es sich zusammen. Dadurch entstehen Risse. Die Oberflächenbeschichtung des Holzes wird zerstört, die Wasseraufnahme und damit die Zerstörung des Holzes weiter beschleunigt.

Pigmenthaltige Holzlasuren oder Farben, die das Holz vor den schädlichen UV-Strahlen abschirmen, beugen dem Ligninabbau vor. Die Aufgabe einer Holzbeschichtung im Außenbereich ist also neben der dekorativen Gestaltung auch der Schutz vor Sonne und Wasser — auch physikalischer Holzschutz genannt.

Schimmel & Co. zerstören das Holz

Auf einer angegriffenen Holzoberfläche entstehen Risse durch die Feuchtigkeit in das Holzinnere dringt. Durch Feuchtigkeit entstehen Mikroorganismen, die Holz verfärben und verfaulen lassen können. Vor allem im wenig belüfteten Holzinnern entsteht häufig ein Schimmelpilz. Diesen erkennen Sie am weißen Belag und den kleinen schwarzen Pusteln. Er ist recht ungefährlich, weicht das Holz nicht auf und kann mit einem Antipilzmittel beseitigt werden.  

Der Bläuepilz entsteht ebenfalls durch Feuchtigkeit, oft im Inneren von feuchtem Nadelholz, von wo aus er schnell zur Oberfläche vordringt. Kiefernholz verfärbt sich durch den Bläuepilz dunkel und verliert dadurch auch seinen Anstrichfilm. Das Holz weicht zwar nicht auf, wird aber saugfähiger und dadurch anfälliger für Fäulnisbildung.

Die Fäulnisbildung setzt bei einem dauerhaften Feuchtigkeitsgehalt von über 20% ein. Dazu muss die jeweilige Holzoberfläche allerdings auch in direkten Kontakt mit größeren Wassermengen kommen. Braunfäule und Weißfäule setzen ein, weichen das Holz auf und lassen es brüchig werden.

Bei andauerndem Feuchtigkeitsgehalt von über 20 Prozent, das heißt, wenn ungeschützte Flächen dauerhaft direkten Kontakt mit Wasser haben, beginnt ein Fäulnisprozess. Holz zerstörende Pilze wie Braunfäule oder Weißfäule dringen ein und lassen das Material weich und brüchig werden.

 

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