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Holzschutz beim Bauen: was beachten?

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Holzschutz ist auch eine Frage der Prävention. Bereits beim Bauen können Sie dafür sorgen, dass nachträgliche Anstriche nicht mehr nötig sein werdern.
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Baulicher Holzschutz beginnt bereits bei der Bauplanung. Die Schäden durch eine falsche Konstruktion lassen sich nicht nachträglich durch chemischen Holzschutz und Anstrich beheben. Holzteile sollten Sie so verbauen, dass sie nirgendwo dauerhaft mit Wasser in Kontakt kommen. Das gilt auch für Feuchtigkeit durch Erdkontakt. Die Feuchtigkeit darf nicht permanent über 20 Prozent liegen, um effektiven Holzschutz zu gewährleisten. Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Kiefer oder Lärche haben ungeschützt bei Erdkontakt nur eine begrenzte Haltbarkeit. Resistente Laubholzarten wie Eiche oder Robinie halten deutlich länger. Und: Speziell Schnitt- und Hirnholzkanten nehmen viel Wasser auf.

Die richtige Konstruktion für baulichen Holzschutz

  • Ein Sockel aus Beton mit einer Metallhalterung (Pfostenschuh) oder zumindest eine Kiesschicht um den Fuß schützt Holzpfosten von Carports, Pergolen und Zäunen vor aufsteigender Feuchtigkeit und Staunässe.

  • Die Kiesschicht verhindert, dass Holz direkt mit Nässe in Berührung kommt. Sie lässt das Regenwasser schnell von der Holzoberfläche ablaufen.

  • Das obere Ende eines Pfostens sollte abgedeckt oder abgeschrägt sein, damit Regenwasser ablaufen kann. Hirnholz am besten mit Bootslack versiegeln.

  • Ein ausreichender Dachüberstand schützt eine Holzfassade vor Regen. Die Fassade sollte außerdem erst 30 cm über dem Erdboden beginnen, um nicht mit Spritzwasser in Berührung zu kommen. Ein Sockel aus Stein oder eine besonders geschützte Verschalung sind geeignete bauliche Maßnahmen.

  • Vermeiden Sie horizontale Flächen, die direkt bewittert werden. Holz am besten mit 15° abschrägen.

  • Etwa 2 Millimeter der Holzkanten etwas abrunden, damit der Beschichtungsfilm auch auf den Kanten hält.

 

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